Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen
MYLS Studio, Inhaberin Lisa Schiffels (nachfolgend „Auftragnehmerin“)
und ihren Kund:innen (nachfolgend „Auftraggeber“),
soweit nicht ausdrücklich etwas anderes schriftlich vereinbart wurde.
Abweichende Bedingungen des Auftraggebers finden keine Anwendung, es sei denn, ihrer Geltung wurde ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
2. Vertragsgegenstand
Gegenstand des Vertrags sind Beratungs-, Konzeption- und Umsetzungsleistungen im Bereich CRM, E-Mail-Marketing, Marketing Automation, Marketingstrategie sowie angrenzender Leistungen.
Die konkreten Leistungen ergeben sich ausschließlich aus dem jeweiligen individuellen Angebot oder der Leistungsbeschreibung.
Ein bestimmter wirtschaftlicher, technischer oder werblicher Erfolg wird nicht geschuldet.
3. Vertragsschluss
Ein Vertrag kommt zustande durch:
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ein individuelles Angebot der Auftragnehmerin und
-
die Annahme dieses Angebots durch den Auftraggeber (z. B. per E-Mail oder schriftlich).
Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.
4. Leistungsumfang und Leistungserbringung
Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot.
Die Auftragnehmerin ist berechtigt, zur Leistungserbringung geeignete Subunternehmer oder externe Dienstleister einzusetzen.
Änderungen oder Erweiterungen des Leistungsumfangs bedürfen einer gesonderten Vereinbarung und können zu einer Anpassung der Vergütung führen.
5. Mitwirkungspflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber verpflichtet sich, alle zur Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Inhalte, Daten, Zugänge und Freigaben rechtzeitig, vollständig und korrekt bereitzustellen.
Verzögerungen oder Mehraufwand, die aufgrund fehlender oder verspäteter Mitwirkung entstehen, gehen nicht zulasten der Auftragnehmerin.
6. Vergütung und Zahlungsbedingungen
Alle Preise verstehen sich netto zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern diese erhoben wird.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug fällig, sofern nichts anderes vereinbart wurde.
Bei Zahlungsverzug ist die Auftragnehmerin berechtigt, gesetzliche Verzugszinsen zu berechnen und weitere Leistungen bis zum Zahlungseingang auszusetzen.
7. Laufzeit und Kündigung
Projektverträge enden mit der vollständigen Erbringung der vereinbarten Leistungen.
Laufende Verträge (z. B. Retainer, Wartungs- oder Betreuungsleistungen) können mit der im Angebot vereinbarten Frist gekündigt werden.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
8. Haftung
Die Auftragnehmerin haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet die Auftragnehmerin nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und beschränkt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
Eine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Folgeschäden ist ausgeschlossen.
Die Auftragnehmerin haftet nicht für Leistungen, Systeme oder Inhalte von Drittanbietern (z. B. Google, Meta, Klaviyo, Shopify, Hosting-Anbieter).
9. Gewährleistung
Der Auftraggeber hat Mängel unverzüglich anzuzeigen.
Die Auftragnehmerin ist berechtigt, innerhalb angemessener Frist nachzubessern.
Schlägt die Nachbesserung fehl, kann der Auftraggeber eine angemessene Minderung verlangen. Weitergehende Ansprüche bestehen nicht.
10. Nutzungsrechte
Soweit im Rahmen der Leistungserbringung Arbeitsergebnisse entstehen, erhält der Auftraggeber nach vollständiger Zahlung das einfache, nicht übertragbare Nutzungsrecht für den vereinbarten Zweck.
Eine Weitergabe an Dritte oder Nutzung über den vereinbarten Zweck hinaus bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung.
11. Vertraulichkeit
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit erlangten vertraulichen Informationen geheim zu halten und nicht an Dritte weiterzugeben.
Diese Verpflichtung besteht auch über das Vertragsende hinaus.
12. Datenschutz
Die Parteien verpflichten sich, die jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften einzuhalten.
Sofern im Rahmen der Zusammenarbeit eine Auftragsverarbeitung erforderlich ist, wird hierüber eine gesonderte Vereinbarung abgeschlossen.
13. Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Gerichtsstand ist der Sitz der Auftragnehmerin, soweit gesetzlich zulässig.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.